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| Geschichte und Geschichten |
(Kunst)Geschichten rund um die "Potse"
Die "Potse", wie die Potsdamer Straße in
Berlin-Mitte
mal liebevoll und mal abschätzig genannt wird, führt
von den barocken Königskolonnaden am Heinrich-von-
Kleist-Park in Schöneberg, vorbei am Kulturforum in
Tiergarten bis zum Potsdamer Platz. Wie kaum eine
andere Straße Berlins ist die Potse vor allem eins:
großstädtisch urban - mit all dem Widersprüchlichen
und Faszinierenden, was eine Metropole ausmacht.
In Tiergarten Süd, zwischen Bülowstraße und
Landwehr-
kanal zeigt sich die Potse als quirlige, bunte Einkaufs-
straße mit Warenauslagen und bunter Reklame in allen
erdenklichen Sprachen. Menschen und Verkehr scheinen
nie still zu stehen. Geschäfte und Gastronomie prägen
das Straßenbild, viele Unternehmen der Dienstleistungs-
branche insbesondere aus dem Medienbereich und kleine
Gewerbebetriebe sind hier angesiedelt. Auch das Rotlicht-
milieu hat seinen Platz. Es gibt kein einheitliches Bild -
so
kennt man die Potse.
Wer entlang dieser belebten Magistrale in Tiergarten Süd
Orte der Kunst sucht, muss ortskundig sein oder genauer
hinschauen, denn die Ateliers, Galerien, Kunst- und Kultur-
einrichtungen liegen nicht selten versteckt in Seitenstraßen,
Hinterhöfen oder U-Bahnbögen - und das zum Teil
seit mehr
als hundert Jahren!
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